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Unsere Gemeinde

 

Blick auf Sieversdórf; Quelle: Dirk Maaß

Blick auf den Ortsteil Sieversdorf; Quelle: Dirk Maaß

 

Die Gemeinde Pohnsdorf bietet ein harmonisches Bild aus ländlicher Strukturentwicklung, bäuerlicher Landwirtschaft und lebenswerter Dorfgemeinschaft. Prägend für die Gemeinde ist der in Privatbesitz befindliche, 300 ha große Postsee, der sich im südöstlichen Teil der Gemeinde von Preetz bis nach Postfeld erstreckt. Wo bis 1939 die Kleinbahn von Preetz nach Kirchbarkau fuhr, führt heute auf dem alten Bahndamm ein Wanderweg von Sieversdorf nach Preetz. Hier befindet sich an einer Enge die Sieversdorfer Brücke, die Fußgängern eine Überquerung des Postsees ermöglicht.


Historisches:
Erstmalig wird der Ort Pohnsdorf unter dem Namen „Ponathesthorp“ im Jahre 1224 erwähnt. Schon damals gehörte die gesamte Gemeinde dem Kloster Preetz an. Zahlreiche Schenkungen und Stiftungen lassen den klösterlichen Landbesitz, der bis ins heutige Kieler Stadtgebiet reicht, immer größer werden. So sind auch Preetz (seit 1226) und Raisdorf (seit 1369) dem Kloster verpflichtet. Einige Jahrhunderte trennt die Schwentine als Teil des "limes saxoniae" den deutschen vom wendischen Siedlungsraum. Mit der Gründung des Klosters Preetz um 1216 werden die hier lebenden abodritischen Volksstämme immer stärker christianisiert. Erst nach Abschaffung der Leibeigenschaft 1807 wurden die Bauern in den Ortschaften selbstständig.


Durch einen Erlass der Provinzverwaltung Schleswig-Holstein wurde am 1.10.1938 die bis dahin eigenständige Gemeinde Sieversdorf der Gemeinde Pohnsdorf eingegliedert. Seit dieser Zeit gibt es die Gemeinde Pohnsdorf in der jetzigen Größe.


Heute leben in der 2.462 ha großen Gemeinde 475 Einwohner (Stand Januar 2014). Neben den beiden Ortsteilen Pohnsdorf und Sieversdorf gibt es im Außenbereich noch die Ortsteile Neuwühren, Hohenhorst, Rönnerholz, Oha, Pohnsdorfer Stauung und Hörnsee-Kronsredder.